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Stabilisieren

Bei der Abfüllung von stillen Getränken wie Wasser, Säfte, Eistee etc. in die PET-Flasche bleibt diese durch die fehlende oder kaum enthaltene Kohlensäure instabil. Sie ist deshalb schlecht etikettierbar und nur bedingt palettier- und transportierfähig, was Produktion und logistische Planung erschwert. Unpraktische, unangenehm "weiche" Flaschen führen unter Umständen zu einer geringeren Akzeptanz beim Verbraucher.

Flüssiger Stickstoff stabilisiert

Unmittelbar vor dem Verschließen wird der PET-Flasche Flüssigstickstoff (LIN-Liquified Nitrogen) zugesetzt, um die Flasche zu stabilisieren. Die etwa 700-fache Volumenzunahme beim Phasenwechsel des Stickstoffs in den gasförmigen Zustand erhöht den Innendruck und erzielt so die gewünschte Stabilität. Der spezifische Charakter des Getränks bleibt vollständig erhalten, da Stickstoff völlig geschmacks- und geruchsneutral ist. Weil die Stickstoffzufuhr den Sauerstoffgehalt im Flaschenhals senkt, erhöht sich sogar die Haltbarkeit des abgefüllten Produkts.